Irena Melitta

 

Starke und schöne Frauenfiguren bewegten Literaten, Filmemacher und Maler zu allen Zeiten. Sie sind verwurzelt im Gedächtnis der Menschheit. In einer kunstgeschichtlichen Studie über Malerinnen wird resümiert: Frauen malen immer Frauen, psychologisch interessant.

Die Geschichte zeigt, dass oft nur physische Schönheit für Frauen das einzige Mittel war, einen Platz in der Gesellschaft zu erringen. Sie dienten als Vorlage für das Schönheitsideal ihrer Zeit. Schönheit ist aber keine Momentaufnahme körperlichen Zufalls der Jugend, sie ist lebenslange Arbeit an der Form durch Bildung, Geist, Disziplin und das Streben nach individueller Vollkommenheit. Wir wissen um die Leistung und auch Tragik dieser Figuren. Das macht sie uns interessanter als das durch Geburt gekrönte Haupt. Natürlich hatten sie den Vorteil, gut oder besonders auszusehen, aber schließlich beeindrucken sie durch ihre Leistung, die uns nahe geht und erstaunen lässt.

Mein Lehrer und Lebensgefährte, Jürgen Strandt (Bildhauer, Berlin), beeinflusste mich auf der Suche nach einem eigenen Thema in der Kunst – Land der Königinnen.

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