Sarah Inhoffen

 

 

Sarah Inhoffen (* 1981 in Bonn) lebt und arbeitet als Malerin in Berlin. Sie studierte Bildende Kunst in Wuppertal, Köln und Potsdam. 2008 machte sie ihren Abschluss bei Prof. Maike Aissen-Crewett.  Ihre Malerei ist abstrakt. Zwei zentrale Aspekte in Ihren Arbeiten sind Raum und Zeit. Beides wird sichtbar in der Komposition von Farbfeldern und Linien auf einem größtenteils hellen Untergrund. Die Künstlerin arbeitet überwiegend in mehreren Schichten, wobei alte, bestehende Strukturen gebrochen werden, aber auch die neue Kombination beeinflussen. Der Arbeitsprozess wird im Gemälde und an seiner Oberflächenstruktur sichtbar. Durch das Experimentieren mit verschiedenen Malmitteln und dem Zulassen des Zufalls entstehen die Ausgangspunkte für ihre Malerei. Daraus lässt Sarah Inhoffen leichte, durchscheinende Kompositionen entstehen, die wie Ausschnitte eines größeren Bildes wirken. Für ihre Malerei lässt sie sich auch durch die aufmerksame Beobachtung scheinbar alltäglicher Begebenheiten inspirieren – etwa von Kinderzeichnungen oder eine auf den ersten Blick vernachlässigte  triste Hausfassade, auf deren grauen Untergrund alte Plakat- und Farbreste haften, die der Fassade auf den zweiten Blick eine gewisse – wenn auch eigenwillige – Ästhetik verleihen. 

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